Tag Archive for: männerriege

Männerriege Stüsslingen am ETF 2013

16 Jun
16. Juni 2013

Die Männerriege Stüsslingen nimmt zusammen mit dem Turnverein und dem Damenturnverein am ETF 2013 in Biel teil. Wir freuen uns auf spannende Wettkämpe und gute Resultate.

Da wir am letzten ETF 2007 in Frauenfeld nicht aktiv dabei waren, möchten wir zusammen mit der ganzen Turnerfamilie ein tolles Fest erleben. Es freut uns, mit über 50 Aktiven nun am 75. Eidgenössischen Turnfest in Biel wieder dabei zu sein. Wir starten am Samstag 22.06.2013 um 17.05 Uhr mit unserem 1–teiligen Wettkampf.

Auf eure Unterstützung freuen wir uns jetzt schon.

Verfolge unsere Aktivitäten auf dem Twitter Feed @STVStuesslingen mit dem Hashtag #etf2013.

Vereinswettkampf – Männerriege 1-teilig – Samstag, 22. Juni

Start Zeit Ort / Disziplin
17:05 Gurzelen Champagne / FF2 – 1

25. Ausgabe des „Tenn-Pokals“ der Männerriege

11 Jan
11. Januar 2012

Am Samstag, 7. Januar 2012 konnte die Männerriege Stüsslingen ein silbernes Jubiläum feiern, die 25. Durchführung des beliebten „Tenn-Pokal-Turniers“. Dieses Turnier findet seit 1987 stets  - mit Ausnahme des Jahres 1993 (MZH-Umbau) – anfangs Januar statt und gilt als sogenanntes Plauschturnier. 

Der „Tenn-Pokal“ wurde seinerzeit von Aldo Botta gestiftet, mit der Auflage, dass der Pokal nach 3-maligem ununterbrochenen Gewinn nicht an den Gewinner geht sondern immer wieder neu ausgespielt werden muss. 
Nach dieser 25. Ausspielung wird er also anfangs 2013 wieder an den Stifter zurückgegeben.  Aldo Botta liess es sich nicht nehmen und stiftete erneut einen neuen Tenn-Pokal, der nun ab nächstem Jahr darauf wartet, wiederum 25 Jahre für interessante Faustball-Spiele als Anreiz zu gelten.

Am diesjährigen Turniersamstag spielten 7 Mannschaften in 21 Begegnungen gegeneinander und es gab interessante Spiele mit zum Teil unerwartetem Ausgang zu sehen. Die Ambitionen der beiden Stüsslinger Mannschaften auf den Gewinn des Pokals waren hoch, war es doch eine Stüsslinger Mannschaft, welche vor 25 Jahren erstmals den Tenn-Pokal gewann. Warum sollte es also nicht auch wieder Stüsslingen sein, welche das silberne Jubiläum mit einem Sieg krönen könnte?

Stüsslingens „Angstgegner“, die MR Walterswil, hatte eine wichtige Absenz zu beklagen und war dann auch bald einmal aus dem Kreis der Titelaspiranten ausgeschieden. Fides Niedergösgen und die MR Obergösgen waren in der Folge die härtesten Widersacher der beiden Stüsslinger Mannschaften. 

Zu einem Schlüsselspiel für den Tagessieg wurde das direkte Duell zwischen  Stüsslingen I und Stüsslingen II. Es war denn auch ein spannendes Spiel, bei dem die Führungen im Minutentakt mehrfach wechselten. Kurz vor Spielende führte das „Zwoi“ noch mit einem Ball und hatte die Hand bereits nach dem Pokal ausgestreckt, als ein blöder Fehler zum Endresultat „Rampo“, d.h., unentschieden, führte. Nun mussten beide Mannschaften ihr letztes Spiel gewinnen um den Pokal endgültig nach Stüsslingen zu holen. 

Kurzum, die beiden Mannschaften liessen dann auch in ihrem letzten Spiel nichts mehr anbrennen und Stüsslingen I konnte – punktgleich mit Stüsslingen II , aber dank besseren Ballverhältnis – den Tenn-Pokal in Empfang nehmen. Dieser wurde dann auch – nach einem von der Männerriege allen Teilnehmern offerierten Jubiläums-Essen – von Martin Eng an die verdienten Gewinner überreicht.

Martin Eng präsentierte dann noch den neuen „Tenn-Pokal“ und Aldo Botta als Pokal-Sponsor bedankte sich bei allen – von den Verpflegungsverantwortlichen über die Einrichtern bis hin zu den Kuchenspenderinnen und den Zuschauern -, die zur erfolgreichen Abwicklung der Tenn-Pokal-Durchführungen beigetragen haben. 

Speziell zu erwähnen ist sicher noch Thomas von Arx, der seit Anbeginn des Tenn-Turniers massgeblich für die Durchführungen verantwortlich zeichnete. 

Der guten Ordnung halber sei hier noch die Rangliste aufgeführt (Ohne Punkte, Gutbälle etc., da es ja ein Plauschturnier ist).

Rang  Mannschaft

  1      MR Stüsslingen I

  2     MR Stüsslingen II

  3     MR Obergösgen

  4     FIDES Niedergösgen

  5     MR Walterswil

  6     STV Niedergösgen

  7     MR Lostorf

 

Männerriege Stüsslingen in der Bielersee-Region unterwegs

25 Aug
25. August 2009

Am Samstag, 22. August 2009, konnte Martin Eng der Präsident der MR Stüsslingen – erstmalig auch als Tourenleiter aktiv – 16 Männerriegler zur diesjährigen MR-Reise begrüssen.

Mit dieser Reise wurde der nächste Abschnitt der Jurawanderung unter die Füsse genommen.
Mit dem öV gelangten wir via Olten, Biel nach Magglingen. Nach knapp einer Stunde bergauf war es Zeit, bei einem Kaffee und frischen Nuss-/Mandel-Gipfeli die verbrauchten Kalorien wieder aufzuladen. So gestärkt, konnten wir die nächste Etappe – teils bei angenehmen Sommertemperaturen oder in der Kühle des Waldes – in Angriff nehmen. Die Planung sah vor, daß wir diesmal keine Leistungswanderung absolvieren wollten sondern daß die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund stehen sollte. So sah der Marschplan denn auch jede Stunde eine Rast vor. Bei den sommerlichen Temperaturen war dies auch angebracht.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in einem guten Restaurant über dem Bielersee ging es durch die Rebberge hinab nach La Neuveville. Als Laien konnten wir feststellen, daß die Trauben an den Rebstöcken wohl einen guten 2009-er Wein versprechen.

Eine kurze Schifffahrt brachte uns nach Erlach wo wir unser Nachtlager gebucht hatten. Nach dem Zimmerbezug, einer erfrischenden Dusche und Tenue-Wechsel führte uns Martin in die Rebberge, wo er bei einem Winzer ein originelles Nachtessen organisiert hatte. Dank des warmen Sommerabends genossen wir das Salatbuffet, die verschiedenen Grilladen, die Bratkartoffeln, das Dessert und vor allen Dingen den Wein und den Grappa im Freien. So war es denn auch bereits Mitternacht, als wir uns unter einem sternenklaren Himmel auf den Heimweg machten. Ein abschliessender Schlummerbecher und dann war „Ruhe im Stall“.

Das Frühstück am Sonntagmorgen genossen denn auch alle Teilnehmer mehr oder weniger ausgeruht. Der Tagesplan sah vor, daß wir mit dem öV via Ins nach Sugiez gelangen um uns dann noch einmal in die Höhe, auf den Mont Vully, zu begeben. Als erstes galt es, 130 steile Stufen einen Rebberg hinauf zu bewältigen. Die unmoderate Länge der Stufen liess die Wadenmuskeln denn auch ganz schön leiden. Die gute Fernsicht auf dem Mont Vully war dann aber ein echter Ausgleich. Von nun an ging’s denn auch nur noch bergab, was aber auch nicht immer ganz einfach war – was die Muskulatur betraf -.

Die Flexibilität des Reiseleiters zeigte sich darin, daß wir eine abgekürzte Variante wählten und bereits in Môtier das Schiff nach Murten bestiegen. In Murten selbst hatten wir erneut die Gelegenheit, unser Vorhaben, die Kameradschaftspflege, in die Tat umzusetzen. Bei einigen Gläschen Wein oder Bier und dem obligatorischen Jass vergingen die Stunden bis zur Abfahrt denn auch sehr schnell.

Um 19:00 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt Stüsslingen und liessen die beiden Reisetage bei einem Abschiedstrunk im Restaurant Jura ausklingen. Namens der Teilnehmer möchte ich mich nochmals beim Präsidenten und Tourenleiter für diese gelungene Reise bedanken.

Bilder sind in der Gallerie hinterlegt

Tennpokal 2009

11 Jan
11. Januar 2009

Die Faustballer der Männerriege führten am Samstag, 3. Januar 2009, zum 22. mal das Plauschturnier, den „TENNPOKAL“ durch.

Wegen des relativ frühen Temins zu Beginn des Jahres hatten sich nur 6 Mannschaften angemeldet. Leider musste eine Mannschaft kurzfristig absagen doch das Organisationstalent unseres Präsidenten meisterte die neue Situation, indem er ad hoc eine Mixed-Mannschaft aus allen anderen Teilnehmern bildete.

So konnte der vorgesehene Turnierplan eingehalten werden.

In der Folge gab es dann auch recht animierte Spiele zu sehen und die anwesenden Zuschauer und Aktive konnten manch spektakuläre Spielzüge bestaunen und applaudieren.

 

In der Schlussabrechnung schwangen erneut die Mannen der Männerriege Walterswil obenaus und nahmen verdient den „Tennpokal“ wieder mit nach Hause. Wer weiß, vielleicht waren sie durch den im letzten Jahr genossenen Siegertrunk „Schnitz und Drunder“ so motiviert, daß sie sich diesen auch heuer wieder nicht entgehen lassen wollten.

Martin, unser Präsi, dankte allen Teilnehmern für die fairen Spiele und das Erscheinen und gab der Hoffnung Ausdruck, daß wir die nächsten 3 Jahre in alter Manier den „Tennpokal“ ausspielen können, um dann – nach 25 Jahren – vielleicht etwas Neues auf die Beine zu stellen.

Hier nun die Rangliste:

1        Männerriege Walterswil

2       Männerriege Stüsslingen 2
3       Männerriege Stüsslingen 1
4       MIXED
5       STV Niedergösgen
6       FIDES Niedergösgen

Für Statistikfreaks:
Insgesamt wurden gegen 750 Gutbälle geschrieben, das ergibt pro Spiel im Durchschnitt 50 Gutbälle, d.h., pro Spielminute gab es 3 Punkte.

Photos sind in der Gallerie hinterlegt.

MR, Tennpokal 2009

11 Jan
11. Januar 2009

Männerriege Stüsslingen, Tennpokal 2009

Die Faustballer der Männerriege führten am Samstag, 3. Januar 2009, zum 22. mal das Plauschturnier, den „TENNPOKAL“ durch.

 

Wegen des relativ frühen Temins zu Beginn des Jahres hatten sich nur 6 Mannschaften angemeldet. Leider musste eine Mannschaft kurzfristig absagen doch das Organisationstalent unseres Präsidenten meisterte die neue Situation, indem er ad hoc eine Mixed-Mannschaft aus allen anderen Teilnehmern bildete.

So konnte der vorgesehene Turnierplan eingehalten werden.

 

In der Folge gab es dann auch recht animierte Spiele zu sehen und die anwesenden Zuschauer und Aktive konnten manch spektakuläre Spielzüge bestaunen und applaudieren.

 

In der Schlussabrechnung schwangen erneut die Mannen der Männerriege Walterswil obenaus und nahmen verdient den „Tennpokal“ wieder mit nach Hause. Wer weiß, vielleicht waren sie durch den im letzten Jahr genossenen Siegertrunk „Schnitz und Drunder“ so motiviert, daß sie sich diesen auch heuer wieder nicht entgehen lassen wollten.

 

Martin, unser Präsi, dankte allen Teilnehmern für die fairen Spiele und das Erscheinen und gab der Hoffnung Ausdruck, daß wir die nächsten 3 Jahre in alter Manier den „Tennpokal“ ausspielen können, um dann – nach 25 Jahren – vielleicht etwas Neues auf die Beine zu stellen.

 

Hier nun die Rangliste:

1        Männerriege Walterswil

2       Männerriege Stüsslingen 2
3       Männerriege Stüsslingen 1
4       MIXED
5       STV Niedergösgen
6       FIDES Niedergösgen

 

Für Statistikfreaks:
Insgesamt wurden gegen 750 Gutbälle geschrieben, das ergibt pro Spiel im Durchschnitt 50 Gutbälle, d.h., pro Spielminute gab es 3 Punkte.

Photos sind in der Gallerie hinterlegt.

Stüsslingen, 4. Januar 2009 /H. Bleeck

Männerriege Stüsslingen, jetzt aber fix auf die Cabane des Dix

28 Aug
28. August 2008

Am Samstag, 22. August 2008 um 7 Uhr in der Früh, trafen sich 16 Stüsslinger Männerriegler zur diesjährigen Reise auf die Cabane des Dix im Wallis.

Thomas von Arx hatte diese Reise bereits vor 3 Jahren geplant, doch fiel sie damals dem schlechten Wetter zum Opfer. In gewohnt souveräner und umsichtiger Art hatte Thomas die beiden Tage wiederum gespickt mit Höhepunkten zuhauf. Auch diesmal schien es im Vorfeld so, als ob der Wettergott nicht unbedingt ein Freund der Stüsslinger Männerriegler sei. Doch um es gleich vorweg zu sagen, das Wetter an diesen beiden Tagen war traumhaft schön.

Nach einer kurzweiligen Fahrt via Olten, Bern, Visp erreichten wir gegen 9:30 Uhr Sion, um uns von dort mit dem Postauto auf 2365 m, zu unserem ersten Zielpunkt, dem Lac des Dix mit seiner imposanten Staumauer chauffieren zu lassen. Diese Gewichtsstaumauer ist die weltweit höchste ihrer Art. Der Lac des Dix kann aber auch noch mit weiteren imposanten Daten aufwarten, etwa mit dem Fassungsvermögen von 400 Millionen m3, einer Tiefe von bis zu 227 m oder einem Staumauergewicht von 15 Millionen Tonnen. Nachdem sich alle dem Wetter entsprechend umgezogen hatten, nahmen wir die erste Etappe in Angriff. Es war eine „leichte“ Wanderung über 5 km dem See entlang, gerade richtig zum Ein- / Warmlaufen.

Nach einem stärkenden Mittagessen aus dem Rucksack und kritischen Blicken in die nun vor uns liegende Bergwelt machten wir uns auf den Weg zur Cabane des Dix. Die SAC-Hütte liegt auf 2’928 MüM, das heisst, wir hatten eine Höhendifferenz von 600 m zu überwinden. Für die angenommene Aufstiegszeit von 2 ½ Stunden versprach das doch eine Menge Schweisstropfen. Schon bald hatten wir die ersten 100 Höhenmeter hinter uns und der Lac des Dix wurde immer kleiner. Waren die Gespräche der Männerriegler anfangs noch rege und laut, so wurde es mit der Zeit immer stiller und die pfeifenden Lungen konkurrierten mit den Warnpfiffen der zahlreichen Murmeltiere. Nach etlichen Zwischenhalten war es dann soweit, die Cabane des Dix lag vor uns. Nachdem das obligatorische Gruppenphoto auf dem Tete Noir auf beinahe 3’000 m geschossen war, eilte jeder die kurze Strecke zur Hütte hinab, nicht nur des wohlverdienten Bieres oder Weins wegen, sonder auch wegen der nun doch spürbar frischeren Temperatur.

Während die einen in der warmen Stube einen Jass klopften, genossen die anderen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen, ein Glas Wein und den Blick in die umliegenden Berge auf der Terrasse.

Nach einem reichhaltigen Abendessen (Suppe, Salat, Schinken mit Reis und einer feinen Sauce, Dessert mit Williams) sowie einem vorab vom Hüttenwart offerierten Gläschen Weisswein, nahm der Abend – begleitet von ein paar wenigen! Getränken – um 22 Uhr ein abruptes Ende. Lichterlöschen war angesagt, die ersten Bergsteiger (nicht Männerriegler) wollten ja um 3 Uhr in der Früh bereits los. Es war dann auch rasch „Ruhe im Stall“, verständlich, nach dem anstrengenden Aufstieg.

Am anderen Morgen – nach einer Katzenwäsche – das W asser war aufgrund der tiefen Temperaturen gefroren -, und nach einem guten Frühstück hiess es wieder „Rucksack auf, Stöcke eingestellt“ und ab auf die Piste. Will heissen, der Weg über den Gletscher Glacier de Cheilon und über den Col de Riedmatten ( 2919 m ) als Höhepunkt des zweiten Tages begann. Wer meinte, Gletscherwandern sei weniger beschwerlich als ein Bergaufstieg, sah sich nach 2 Stunden eines Besseren belehrt. Teilweise nahm man die Männerriegler nur noch in gebückter Haltung wahr, so steil war der Aufstieg nach der Gletscher-Überquerung. Die ganz Mutigen nahmen den Weg in die Höhe über die 87 Stufen der in der Wand eingelassenen Eisenleiter des Pas de Chèvres ( 2855 m ), das Herzklopfen soll jeder von jedem gehört haben. Ein besonderes Herzklopfen bescherte eine Steinbockherde einem Männerriegler. Als die Herde oberhalb von ihm einen Hang traversierte löste sie eine kleinere Steinlawine aus. Der Zuruf eines Kameraden kam gerade rechtzeitig um Schlimmeres zu verhüten.

Der Abstieg nach Arolla sollte noch einmal zu einer Bewährungsprobe für die Muskulatur des Bewegungsapparates werden. Der Schreibende mag sich kaum an solch schweigsame Streckenabschnitte erinnern. Dank einer auf die aktuelle Situation der Männerriegler ausgerichteten Pausenplanung erreichten wir müde und stolz über das Geleistete unser Ziel Arolla gegen Mittag. Das Aufatmen aller war spürbar.

Nach einem stärkenden Umtrunk brachte uns der gecharterte Bus talwärts nach Sierre zum Lac de Géronde. Im Garten einer kleinen Italiener-Beiz genossen wir die verbleibenden Stunden bis zur Abfahrt bei einem leckeren Essen und einigen Flaschen Wein.

Die kurzweilige Heimfahrt gab Gelegenheit, die vergangenen zwei Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Alle Teilnehmer waren sich einig, daß diese Männerriegen-Reise die obere Grenze der physischen Leistung angestossen hat. Alles in allem waren die beiden Tage ein Erlebnis der besonderen Art.

Der Präsident Martin Eng dankte Thomas von Arx denn auch im Namen aller teilnehmenden Kameraden beim Abschiedstrunk im Restaurant JURA für die Organisation dieser aussergewöhnlichen Reise, die sicher auch wieder lange ein Gesprächsthema der Stüsslinger Männerriegler sein wird.

Männerriege Stüsslingen, jetzt aber fix auf die Cabane des Dix

28 Aug
28. August 2008

Am Samstag, 22. August 2008 um 7 Uhr in der Früh, trafen sich 16 Stüsslinger Männerriegler zur diesjährigen Reise auf die Cabane des Dix im Wallis.

Thomas von Arx hatte diese Reise bereits vor 3 Jahren geplant, doch fiel sie damals dem schlechten Wetter zum Opfer. In gewohnt souveräner und umsichtiger Art hatte Thomas die beiden Tage wiederum gespickt mit Höhepunkten zuhauf. Auch diesmal schien es im Vorfeld so, als ob der Wettergott nicht unbedingt ein Freund der Stüsslinger Männerriegler sei. Doch um es gleich vorweg zu sagen, das Wetter an diesen beiden Tagen war traumhaft schön.

Nach einer kurzweiligen Fahrt via Olten, Bern, Visp erreichten wir gegen 9:30 Uhr Sion, um uns von dort mit dem Postauto auf 2365 m, zu unserem ersten Zielpunkt, dem Lac des Dix mit seiner imposanten Staumauer chauffieren zu lassen. Diese Gewichtsstaumauer ist die weltweit höchste ihrer Art. Der Lac des Dix kann aber auch noch mit weiteren imposanten Daten aufwarten, etwa mit dem Fassungsvermögen von 400 Millionen m3, einer Tiefe von bis zu 227 m oder einem Staumauergewicht von 15 Millionen Tonnen. Nachdem sich alle dem Wetter entsprechend umgezogen hatten, nahmen wir die erste Etappe in Angriff. Es war eine „leichte“ Wanderung über 5 km dem See entlang, gerade richtig zum Ein- / Warmlaufen.

Nach einem stärkenden Mittagessen aus dem Rucksack und kritischen Blicken in die nun vor uns liegende Bergwelt machten wir uns auf den Weg zur Cabane des Dix. Die SAC-Hütte liegt auf 2’928 MüM, das heisst, wir hatten eine Höhendifferenz von 600 m zu überwinden. Für die angenommene Aufstiegszeit von 2 ½ Stunden versprach das doch eine Menge Schweisstropfen. Schon bald hatten wir die ersten 100 Höhenmeter hinter uns und der Lac des Dix wurde immer kleiner. Waren die Gespräche der Männerriegler anfangs noch rege und laut, so wurde es mit der Zeit immer stiller und die pfeifenden Lungen konkurrierten mit den Warnpfiffen der zahlreichen Murmeltiere. Nach etlichen Zwischenhalten war es dann soweit, die Cabane des Dix lag vor uns. Nachdem das obligatorische Gruppenphoto auf dem Tete Noir auf beinahe 3’000 m geschossen war, eilte jeder die kurze Strecke zur Hütte hinab, nicht nur des wohlverdienten Bieres oder Weins wegen, sonder auch wegen der nun doch spürbar frischeren Temperatur.

Während die einen in der warmen Stube einen Jass klopften, genossen die anderen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen, ein Glas Wein und den Blick in die umliegenden Berge auf der Terrasse.

Nach einem reichhaltigen Abendessen (Suppe, Salat, Schinken mit Reis und einer feinen Sauce, Dessert mit Williams) sowie einem vorab vom Hüttenwart offerierten Gläschen Weisswein, nahm der Abend – begleitet von ein paar wenigen! Getränken – um 22 Uhr ein abruptes Ende. Lichterlöschen war angesagt, die ersten Bergsteiger (nicht Männerriegler) wollten ja um 3 Uhr in der Früh bereits los. Es war dann auch rasch „Ruhe im Stall“, verständlich, nach dem anstrengenden Aufstieg.

Am anderen Morgen – nach einer Katzenwäsche – das W asser war aufgrund der tiefen Temperaturen gefroren -, und nach einem guten Frühstück hiess es wieder „Rucksack auf, Stöcke eingestellt“ und ab auf die Piste. Will heissen, der Weg über den Gletscher Glacier de Cheilon und über den Col de Riedmatten ( 2919 m ) als Höhepunkt des zweiten Tages begann. Wer meinte, Gletscherwandern sei weniger beschwerlich als ein Bergaufstieg, sah sich nach 2 Stunden eines Besseren belehrt. Teilweise nahm man die Männerriegler nur noch in gebückter Haltung wahr, so steil war der Aufstieg nach der Gletscher-Überquerung. Die ganz Mutigen nahmen den Weg in die Höhe über die 87 Stufen der in der Wand eingelassenen Eisenleiter des Pas de Chèvres ( 2855 m ), das Herzklopfen soll jeder von jedem gehört haben. Ein besonderes Herzklopfen bescherte eine Steinbockherde einem Männerriegler. Als die Herde oberhalb von ihm einen Hang traversierte löste sie eine kleinere Steinlawine aus. Der Zuruf eines Kameraden kam gerade rechtzeitig um Schlimmeres zu verhüten.

Der Abstieg nach Arolla sollte noch einmal zu einer Bewährungsprobe für die Muskulatur des Bewegungsapparates werden. Der Schreibende mag sich kaum an solch schweigsame Streckenabschnitte erinnern. Dank einer auf die aktuelle Situation der Männerriegler ausgerichteten Pausenplanung erreichten wir müde und stolz über das Geleistete unser Ziel Arolla gegen Mittag. Das Aufatmen aller war spürbar.

Nach einem stärkenden Umtrunk brachte uns der gecharterte Bus talwärts nach Sierre zum Lac de Géronde. Im Garten einer kleinen Italiener-Beiz genossen wir die verbleibenden Stunden bis zur Abfahrt bei einem leckeren Essen und einigen Flaschen Wein.

Die kurzweilige Heimfahrt gab Gelegenheit, die vergangenen zwei Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Alle Teilnehmer waren sich einig, daß diese Männerriegen-Reise die obere Grenze der physischen Leistung angestossen hat. Alles in allem waren die beiden Tage ein Erlebnis der besonderen Art.

Der Präsident Martin Eng dankte Thomas von Arx denn auch im Namen aller teilnehmenden Kameraden beim Abschiedstrunk im Restaurant JURA für die Organisation dieser aussergewöhnlichen Reise, die sicher auch wieder lange ein Gesprächsthema der Stüsslinger Männerriegler sein wird.

Männerriegen-Sommerprogramm, PLATZGEN

06 Aug
6. August 2008

7 Männerriegler (die glorreichen Sieben) trafen sich am Donnerstag, 24. Juli 2008, um sich mit den Kameraden von Niedergösgen bei einer hier wenig bekannten Sportart, dem „Platzgen“, zu messen.

Der Begriff „Platzgen“ wurde aus dem Wort „Plattenwerfen“ abgeleitet und wurde in der Schweiz bereits vor 1620 erwähnt.

Die Spielregeln sind eigentlich ganz einfach, dafür ist das Spiel selbst doch recht anspruchsvoll. Es gilt, eine zackige, sternförmige Metallscheibe, die Platzge, mit einem Gewicht zwischen 1 – 3 kg über eine Distanz von 15.5 m in einen Zielring mit einem Durchmesser von 1 m zu werfen. In der Mitte des Ziels steckt ein Metallstab, der Schwirren, den es gilt, zu treffen. Der Zielring ist schräg zum Werfer hin geneigt und mit Lehm (Lätt) gefüllt. Trifft die Platzge den Metallstab gibt es 100 Punkte, jeder Zentimeter weniger bedeutet auch einen Punkt weniger.

Gespielt wird über 2 mal 10 Würfe pro Spieler, der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Interessant an dieser Sportart ist noch, daß der Werfer nach jedem Wurf seine Platzge vom Ziel selbst abholen muß, das gibt also pro Spiel schon mal locker rund 1000 m.

Kurzum, lag’s vielleicht an der Stüsslinger Höhenluft oder am Können der Männerriegler, jedenfalls wurden die ersten 5 Plätze von den Stüsslinger Männerrieglern belegt, allen voran „Pesche“ von Arx.

Für einen Kameraden gab’s auf der Heimfahrt mit dem Velo noch eine neue Variante. Da seine Beleuchtung am Velo im dümmsten Moment den Geist aufgab, musste er, um wenigstens ein klein wenig „Licht“ auf der Gösgerstrasse durch den Wald zu haben, sein Velo rückwärts führen, das rote Rücklicht war in stockdunkler Nacht allerdings auch keine grosse Hilfe.

Ein paar Fotos findest du in der Galerie.

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