Turnvereinsreise 1999

05 Okt
5. Oktober 1999

Von der diesjährigen Vereinsreise die unter dem Motto “Spass im Nass” stand, gibt es viel zu erzählen. Am Samstag den 25.9.99 trafen sich um 7.30 Uhr sechzehn Turner des STV Stüsslingen bei der Bushaltestelle Jura. Um 7.44 Uhr ging es mit dem Bus Richtung Olten. In Winznau stieg G. Kusch noch dazu, es waren nun 17 Turner. In Olten angekommen, warteten wir auf den Zug aus Basel. Nun ging es mit dem Zug Richtung Süden. Doch leider mussten wir in Luzern aussteigen und konnten nicht ins wärmere Tessin reisen. Von Luzern ging es weiter in die Region Klewenalp. Es regnete auch in der Innerschweiz und so beschlossen wir, während wir mit der Seilbahn den Berg hinauffuhren, im ersten Restaurant etwas zu trinken. Es war erst 10.30 Uhr. Manche bestellten eine Ovo, andere einen Kaffee, wieder andere bestellten ein Bier, und die Hardcore-Turner entschieden sich für einen Kaffee Nature (Die Zutaten hatten sie dabei). Nach dieser kleinen Stärkung begann der eigentliche Marsch. Wir entschieden uns für die kürzere Variante, denn es regnete. Der nächste Halt wurde erst nach einem 2-stündigen Marsch in einer SAC Hütte eingelegt. Dort genehmigten wir uns einen Imbiss, um uns für die letzten Kilometer zu stärken. Wir kamen um etwa 16 Uhr in der Alphütte Tannibüel auf der Klewenalp an. Nun ist auch B. Bucher zu uns gestossen. Wir waren nun 18 Turner. Den Abend verbrachten wir in einer etwas eigenwillig geführten Hütte. Wir genossen dafür das gute Bier und den Schnaps um so mehr. Um 0.30 Uhr hatte die Hütte Polizeistunde, und so ging unser Fest halt auf dem Schlag weiter, was allerdings unserer guten Stimmung keinen Abbruch tat. Nachdem wir uns bei einem knappen Morgenessen gestärkt hatten, marschierten wir etwa eine halbe Stunde zur Klewenalp Bergstation. Der vorgesehene Höhepunkt der Vereinsreise, ein Gleitschirmflug, fiel dann buchstäblich ins Wasser. Die Turner nahmen diese Meldung jedoch relativ gelassen auf, denn sie hatten sich darauf eingestellt, dass der Flug nur bei optimalem Wetter durchgeführt würde. Wir verbrachten den Morgen im Bergrestaurant. Um 13.30 Uhr sattelten wir die Mountain Bikes und rasten den Berg nach Emmetten hinunter.

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Es gab zwei Stürze (haben diese beiden wohl am Vorabend zuviel Martini getrunken??) und einen Platten zu beklagen. Die begabten Mechaniker des STVS brauchten allerdings lediglich 8 Minute, um im Regen den Schlauch zu wechseln, so dass Lukas D. wieder weiter fahren konnte. Nachdem wir die Bikes abgegeben hatten, fühlten sich einige wohl in den Sommerferien. Oder lag es an den völlig durchnässten Schuhe, dass sie die Badeschlappen angezogen haben? Zum Abschlusstrunk steuerten wir dann in Stüsslingen noch ins Jura. Das war der nasse Ausklang eines schönen und regnerischen Weekends. (om)

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