Männerriegen-Sommerprogramm, PLATZGEN

06 Aug
6. August 2008

7 Männerriegler (die glorreichen Sieben) trafen sich am Donnerstag, 24. Juli 2008, um sich mit den Kameraden von Niedergösgen bei einer hier wenig bekannten Sportart, dem „Platzgen“, zu messen.

Der Begriff „Platzgen“ wurde aus dem Wort „Plattenwerfen“ abgeleitet und wurde in der Schweiz bereits vor 1620 erwähnt.

Die Spielregeln sind eigentlich ganz einfach, dafür ist das Spiel selbst doch recht anspruchsvoll. Es gilt, eine zackige, sternförmige Metallscheibe, die Platzge, mit einem Gewicht zwischen 1 – 3 kg über eine Distanz von 15.5 m in einen Zielring mit einem Durchmesser von 1 m zu werfen. In der Mitte des Ziels steckt ein Metallstab, der Schwirren, den es gilt, zu treffen. Der Zielring ist schräg zum Werfer hin geneigt und mit Lehm (Lätt) gefüllt. Trifft die Platzge den Metallstab gibt es 100 Punkte, jeder Zentimeter weniger bedeutet auch einen Punkt weniger.

Gespielt wird über 2 mal 10 Würfe pro Spieler, der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Interessant an dieser Sportart ist noch, daß der Werfer nach jedem Wurf seine Platzge vom Ziel selbst abholen muß, das gibt also pro Spiel schon mal locker rund 1000 m.

Kurzum, lag’s vielleicht an der Stüsslinger Höhenluft oder am Können der Männerriegler, jedenfalls wurden die ersten 5 Plätze von den Stüsslinger Männerrieglern belegt, allen voran „Pesche“ von Arx.

Für einen Kameraden gab’s auf der Heimfahrt mit dem Velo noch eine neue Variante. Da seine Beleuchtung am Velo im dümmsten Moment den Geist aufgab, musste er, um wenigstens ein klein wenig „Licht“ auf der Gösgerstrasse durch den Wald zu haben, sein Velo rückwärts führen, das rote Rücklicht war in stockdunkler Nacht allerdings auch keine grosse Hilfe.

Ein paar Fotos findest du in der Galerie.

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