Turnerreise 2005

20 Okt
20. Oktober 2005

Samstag:
Wir besammelten uns am Samstag, den 24.9.2005 um 7:15h beim Rest. Jura. Da es für einige Jungs eine sehr kurze Nacht war, wunderte sich niemand, dass gleich zwei Turner den Bus nach Olten verpassten. In Olten sammelten wir dann auch die letzten Turner ein und so machten wir uns dann mit einer Gruppe von 11 Turnern auf den Weg nach Biel. Dort angekommen knurrte schon den ersten der Magen und wir gönnten uns vorerst einen Kaffee mit Gipfeli.

Gestärkt machten wir uns dann auf den vorgesehenen Weg über Magglingen auf den Twannberg. Der Aufstieg war anstrengend, sodass es einige fast nicht erwarten konnten, endlich oben anzukommen und die wohlverdiente Mittagspause zu machen. Bevor wir allerdings unser mitgebrachtes Essen bräteln durften, gab es einen kleinen Apéro, mit Weisswein und Chips. Dazu durften wir nun auch unseren Oberturner begrüssen.

Nachdem alle Turner zu Mittag gegessen hatten, wanderten wir gestärkt wieder weiter nach Twann. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir die interessante aber ruhige Twannschlucht. In Twann wartete schon unser Schiff, welches uns nach Biel zurück brachte. Dort bezogen wir in der Lago Lodge unsere Unterkunft und wir konnten uns für die Führung durch die Bierbrauerei bereit machen.

Um 18:00h startete dann die interessante Führung durch die Seetal – Brauerei. Es wurde auch ein Apéro mit Bier à Discrésion serviert. Gegen Schluss der Führung traf auch noch unser Präsident ein und so waren wir endlich komplett. Nachdem wir viele Eindrücke und neues Wissen über die Herstellung von Bier gesammelt und die verschiedenen Sorten des Seetal – Bräu kennen gelernt hatten wurden wir mit einem feinen Nachtessen verwöhnt.

Nach dem Essen und noch einer Zusatzportion des Wirten machten wir uns auf ins Bieler Night-Live. Wie wir so durch die Strassen schlenderten und uns die diversen Bars anschauten, machte Röli plötzlich eine sehr unangenehme und schmerzhafte Bekanntschaft mit einer Strassenlaterne. Wohl oder übel mussten wir in der nächsten Bar eine kurze Pause einlegen damit er sich verarzten konnte. Danach ging unsere Entdeckungsreise weiter und wir gingen auf dem „direktesten Weg“ in die uns empfohlene Disco. Endlich dort angekommen feierten wir noch bis in die frühen Morgenstunden und gingen anschliessend in unsere Unterkunft zurück, wo sich alle ganz still schlafen legten, um die Anderen möglichst nicht zu wecken.

Sonntag:
Am Sonntagmorgen hiess es wieder früh aufstehen, da um 9:00h unser Segel -Törn auf dem Programm stand. Einigen sah man noch sehr gut an, dass sie nur kurz das Nachtlager benützt hatten, doch nach dem Morgenessen ging es wieder los. Wir liefen zu unseren Segelbooten und bekamen vor Ort von unseren Lehrern die ersten Infos zum Segeln. Mit den ersten Grundinfos wurde dann schon bald im Wasser gestartet.

Wir hatten schönes Wetter, doch leider hatte es an diesem Tag nicht sehr viel Wind. Mit dieser Flaute kamen wir nur langsam voran. Aus diesem Grund hatten wir aber genügend Zeit die verschiedensten Manöver auszuprobieren wie z.b. Mann über Board oder die verschiedenen Wendemanöver.

Die Zeit verging wie im Flug und so legten wir am Ufer an um das Mittag ein zu nehmen. Als wir anlegten bemerkten wir, dass Mätthu seekrank geworden war. Vielleicht war das noch eine Nachwehe des Vorabends. Nachdem alle wieder gestärkt waren, und Mätthu sich wohl fühlte, legten wir wieder ab. Mit Hilfe des Motors fuhren wir auf den See hinaus. Doch da jetzt gar kein Wind mehr wehte kamen wir überhaupt nicht vom Fleck. Wir banden nun zwei Boote aneinander und einige liessen es sich nicht nehmen und sprangen ins kalte Wasser.

Plötzlich kam dann unerwartet noch etwas Wind auf und wir entschlossen uns eine kleine Regatta zu machen. Das Ziel war das etwas weiter entfernte Boot des Team Old Boy. So starten Team Henniez1 und Team Fisherman’s Friends. Schon kurze Zeit später hatte Team Fisherman’s Friends einen gewaltigen Vorsprung den sie ohne Probleme ins Ziel brachten und so den Sieg davon trugen. Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten schon den Hafen anfahren. Wir verabschiedeten uns von den Guides und bedankten uns für die gewonnen Kenntnisse.

In der Hafen-Bar genehmigten wir uns noch einen Abschlussschluck und machten uns dann auf den Heimweg. Obwohl es leider nicht viel Wind hatte, worüber vielleicht der eine oder andere auch froh war, konnten wir zwei herrliche Tage verbringen. Müde und geschafft kehrten wir nach Hause. Es bleiben uns die vielen schönen Eindrücke und wir sind auch um Erfahrungen reicher.

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